XML-Sitemap Eine XML-Sitemap listet die Adressen einer Website in maschinenlesbarer Form auf, üblicherweise mit dem Datum der letzten Änderung. Sie hilft Suchmaschinen beim Auffinden von Seiten, garantiert aber weder Abruf noch Aufnahme in den Index. Ihr größter praktischer Nutzen liegt in der Abweichungsanalyse: Was in der Sitemap steht und nicht indexiert ist, verdient eine Erklärung.
Kurz-Fakten
Enthält Adressen, Änderungsdatum und optional Prioritäten
Priority und changefreq werden von Google weitgehend ignoriert
Sollte nur indexierbare Adressen enthalten, keine gesperrten
In der robots.txt verweisen und in der Search Console einreichen
Bedeutung in der Praxis
Eine Sitemap mit Adressen, die auf noindex stehen oder weiterleiten, sendet widersprüchliche Signale. Sie gehört automatisch erzeugt, nicht von Hand gepflegt – von Hand geführte Listen veralten innerhalb von Wochen.
Nach einer Migration ist der Abgleich zwischen alter und neuer Sitemap die schnellste Methode, vergessene Adressen zu finden.
Inhaber von SEO NW in Bertingen, Sachsen-Anhalt. Optimiert seit 2012 Websites für Suchmaschinen und arbeitet seit dem Aufkommen generativer Antwortsysteme an derselben Frage für Sprachmodelle: unter welchen Bedingungen ein Inhalt übernommen und der richtigen Quelle zugeschrieben wird. Schwerpunkt: technisches SEO, strukturierte Daten und Generative Engine Optimization.