Was ist eine XML-Sitemap?
Eine XML-Sitemap ist eine maschinenlesbare Datei (üblicherweise unter domain.de/sitemap.xml), die Suchmaschinen eine vollständige Liste aller indexierbaren Seiten einer Website bereitstellt. Sie enthält für jede URL optionale Metadaten: wann die Seite zuletzt geändert wurde (lastmod), wie häufig Änderungen zu erwarten sind (changefreq) und wie wichtig die Seite relativ zu anderen ist (priority).
Warum ist eine XML-Sitemap wichtig?
Die Sitemap ergänzt das reguläre Crawling über interne Links. Sie ist besonders wertvoll für neue Websites mit wenigen externen Links, große Websites mit tausenden Seiten, Seiten mit schwacher interner Verlinkung und Websites, die häufig neue Inhalte veröffentlichen. Google entdeckt diese Seiten über die Sitemap oft schneller als über das reguläre Crawling.
Wie erstellt man eine XML-Sitemap?
CMS wie WordPress generieren Sitemaps automatisch (über Plugins wie Yoast SEO oder Rank Math). Für statische Websites oder individuelle Anforderungen lassen sich Sitemaps manuell oder mit Generatoren erstellen. Die Sitemap sollte in der robots.txt verlinkt und in der Google Search Console eingereicht werden.
Was gehört in eine Sitemap – und was nicht?
In die Sitemap gehören alle Seiten, die indexiert werden sollen – also Seiten mit selbstreferenzierendem Canonical, ohne noindex-Tag und mit relevanten Inhalten. Nicht hinein gehören: Seiten mit noindex, paginierte Seiten (außer Seite 1), Redirect-URLs und Fehlerseiten. Die Sitemap sollte aktuell gehalten werden und keine URLs enthalten, die Google nicht indexieren kann.
💡 Kurz & knapp
XML-Sitemap = die Landkarte Ihrer Website für Suchmaschinen. Hilft Google, alle wichtigen Seiten zu finden. In robots.txt verlinken und in der Search Console einreichen.