Technisches SEO

Technisches SEO stellt sicher, dass Suchmaschinen und AI-Crawler eine Website vollständig erfassen, richtig einordnen und ohne Umwege ausliefern können. Es macht keinen Inhalt besser – es verhindert, dass guter Inhalt nicht ankommt.

Was geprüft wird

Ein Punkt, der fast überall auffällt

Leere Werte in den strukturierten Daten. Eine Bildangabe ohne Bild, ein Bewertungsfeld ohne Bewertung, ein Autor ohne Profil. Eine leere Angabe ist schlechter als eine fehlende, weil sie etwas behauptet, das es nicht gibt – und in jeder Prüfung auffällt.

AI-Crawler

Neben den Suchmaschinen greifen inzwischen Crawler der KI-Anbieter zu. Sie lassen sich über die robots.txt einzeln zulassen oder ausschließen. Diese Entscheidung ist bewusst zu treffen: Wer sie aussperrt, kann in den entsprechenden Antworten nicht vorkommen. Die Voreinstellung vieler Systeme sperrt sie versehentlich mit aus.

Relaunch und Migration

Bei jedem Systemwechsel entscheidet sich an den Adressen, ob Jahre an Verweisen erhalten bleiben. Die Reihenfolge: Adressen beibehalten, wo es geht – jede vermiedene Weiterleitung ist besser als jede gut gemachte. Danach alle vorhandenen Adressen aus Sitemap, Serverprotokoll und Crawl erfassen, jeder einzeln ein passendes Ziel zuordnen, dauerhaft weiterleiten, Ketten vermeiden und nach dem Umzug alle Statuscodes protokollieren.

Eine Sammelweiterleitung auf die Startseite ist die schlechteste Lösung – für Besucher ärgerlich, und Suchmaschinen behandeln sie häufig wie eine Fehlerseite.

Die Grenze

Technisches SEO ist notwendig und selten hinreichend. Bei kleinen Websites ist dieser Teil in wenigen Tagen erledigt; wer danach monatelang an Ladezeiten feilt, verschiebt nur den Zeitpunkt, an dem die inhaltliche Arbeit beginnt.