Local SEO

Local SEO sorgt dafür, dass ein Betrieb bei Suchanfragen mit örtlichem Bezug gefunden wird – im Kartendienst, in den Suchergebnissen und zunehmend auch in KI-Antworten auf Fragen wie „Wer macht in meiner Gegend …".

Die Reihenfolge, die sich bewährt hat

  1. Einheitliche Firmendaten. Name, Anschrift und Telefonnummer müssen überall im Netz identisch sein – bis zur Schreibweise der Straße. Die unspektakulärste Maßnahme und regelmäßig die wirksamste.
  2. Google-Unternehmensprofil. Vollständig ausgefüllt, mit Leistungen, Zeiten, Sonderöffnungszeiten und echten Bildern.
  3. Eigene Seiten je Leistung und Gebiet. Mit echtem Inhalt, nicht mit ausgetauschten Ortsnamen. Zwanzig gleiche Seiten mit anderem Ort schaden mehr als eine gute.
  4. Einträge in relevanten Verzeichnissen. Wenige geprüfte statt vieler beliebiger.
  5. Bewertungen. Systematisch einholen und beantworten – auch die negativen, besonders die.

Warum KI-Antworten anders funktionieren

Der Kartendienst stützt sich stark auf Entfernung, Unternehmensprofil und Bewertungen. Sprachmodelle stützen sich auf Text: Branchenverzeichnisse, Presseerwähnungen, Vereins- und Verbandsseiten, Foren, die eigene Website. Ein Betrieb mit gepflegtem Profil, aber ohne Textspuren im Netz, kommt in der einen Welt vor und in der anderen nicht.

Daraus folgt eine Maßnahme, die klassisches Local SEO nicht kennt: dafür zu sorgen, dass es überhaupt Text über den Betrieb gibt – an Stellen, die jemand anderes betreibt.

Was messbar ist

Für den Kartendienst: Aufrufe, Anrufe, Routenanfragen aus dem Unternehmensprofil. Für die Suche: Positionen zu Anfragen mit Ortsbezug. Für KI-Antworten: nur Stichproben, siehe /geo.

Die Grenze

Bei sehr kleinen Einzugsgebieten ist der Zugewinn begrenzt – dort entscheiden Empfehlung und Erreichbarkeit mehr als jede Optimierung. Und wer ohnehin ausgelastet ist, sollte nicht in Sichtbarkeit investieren: Ein unbeantworteter Anruf kostet mehr als ein fehlender Listenplatz.