Thin Content Thin Content bezeichnet Seiten ohne eigenen Nutzen: automatisch erzeugte Texte, Seiten mit wenigen Sätzen ohne Substanz, umgeschriebene Fremdinhalte oder Ortsseiten, die sich nur im Ortsnamen unterscheiden. Entscheidend ist nicht die Wortzahl, sondern ob die Seite eine Frage beantwortet, die anderswo nicht schon besser beantwortet wird. Solche Seiten schaden nicht nur sich selbst, sondern schwächen die Einordnung der gesamten Website.
Kurz-Fakten
Nicht die Länge entscheidet, sondern der eigene Nutzen
Auch KI-erzeugte Seiten ohne Prüfung fallen darunter
Kann zu manuellen Maßnahmen führen, nicht nur zu schlechten Positionen
Wirkt über die einzelne Seite hinaus auf die gesamte Domain
Bedeutung in der Praxis
Die Frage, ob KI-erzeugter Text schadet, wird durch diesen Begriff beantwortet: Nicht die Entstehungsweise ist das Problem, sondern die fehlende Substanz. Ein geprüfter, mit eigenem Wissen angereicherter Text ist unabhängig davon in Ordnung, mit dem er entstanden ist.
Bei der Sichtbarkeit in KI-Antworten wirkt der Effekt noch deutlicher: Sprachmodelle übernehmen Aussagen, die etwas sagen. Aus einer Füllseite gibt es nichts zu zitieren.
Inhaber von SEO NW in Bertingen, Sachsen-Anhalt. Optimiert seit 2012 Websites für Suchmaschinen und arbeitet seit dem Aufkommen generativer Antwortsysteme an derselben Frage für Sprachmodelle: unter welchen Bedingungen ein Inhalt übernommen und der richtigen Quelle zugeschrieben wird. Schwerpunkt: technisches SEO, strukturierte Daten und Generative Engine Optimization.