Was ist Page Speed?
Page Speed bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der eine Webseite lädt und für den Nutzer sichtbar und interaktiv wird. Seit 2018 ist Page Speed ein direkter Google-Ranking-Faktor für mobile Suchergebnisse, seit 2021 konkretisiert durch die Core Web Vitals. Langsame Websites verlieren Rankings und Besucher – Studien zeigen, dass 53 Prozent der mobilen Nutzer eine Seite verlassen, die länger als 3 Sekunden lädt.
Wie misst man Page Speed?
Die wichtigsten Tools: Google PageSpeed Insights (Lab- und Felddaten), PageSpeed.de (Performance-Analyse), Lighthouse (Chrome DevTools), GTmetrix und WebPageTest. Google unterscheidet zwischen Lab-Daten (simulierte Tests) und Field-Daten (echte Nutzererfahrungen aus dem Chrome UX Report) – letztere sind für Rankings relevanter.
Welche Faktoren beeinflussen die Ladezeit?
Die wichtigsten Einflussfaktoren sind: Server-Antwortzeit (Time to First Byte), Dateigröße von Bildern, CSS und JavaScript, Anzahl der HTTP-Requests, Rendering-blockierende Ressourcen, Third-Party-Skripte (Analytics, Chat-Widgets, Tracking) und die Hosting-Infrastruktur. Bei Mobile First kommt die Netzwerkqualität als zusätzlicher Faktor hinzu.
Welche Optimierungen bringen am meisten?
Die größten Hebel: Bilder in moderne Formate (WebP/AVIF) konvertieren und komprimieren, CSS und JavaScript minimieren und kritisches CSS inline laden, Browser-Caching konfigurieren, ein CDN einsetzen, Third-Party-Skripte asynchron laden und auf schnelles Hosting setzen – idealerweise auf lokalen Servern für die Zielregion.
💡 Kurz & knapp
Page Speed = Ranking-Faktor und Conversion-Killer. Unter 2,5 Sekunden LCP anstreben. Größte Hebel: Bilder optimieren, JS/CSS minimieren, gutes Hosting.