In eigener Sache: Der Herausgeber ist Anbieter im beschriebenen Markt. Die genannten Rahmen sind Beobachtungen aus Angeboten und Gesprächen, keine erhobene Marktstudie.

Grobe Preisrahmen

  • Einmalige Analyse mit Umsetzungsplan: niedriger bis mittlerer vierstelliger Bereich, je nach Umfang der Website.
  • Laufende Betreuung, kleine Websites: Einstieg meist ab etwa 750 bis 1.500 Euro netto im Monat.
  • Laufende Betreuung, mittlere Vorhaben: vierstellig, häufig 2.000 bis 5.000 Euro.
  • Große Portale und Shops: deutlich darüber, oft mit mehreren Beteiligten.

Die Spannen überschneiden sich, weil der Umfang und nicht die Unternehmensgröße den Preis bestimmt.

Was den Preis treibt

Seitenzahl und Systemkomplexität. Zehntausend Adressen mit Filtern verlangen anderen Aufwand als vierzig Seiten.

Inhaltsanteil. Wer Texte extern erstellen lässt, zahlt den größten Einzelposten.

Technische Abhängigkeiten. Wenn jede Änderung über einen dritten Dienstleister läuft, steigt der Koordinationsaufwand.

Wettbewerbslage. In hart umkämpften Feldern ist mehr Aufwand nötig, um überhaupt sichtbar zu werden.

Was bei sehr niedrigen Preisen fehlt

Bei Angeboten unterhalb weniger hundert Euro im Monat bleiben rechnerisch wenige Stunden übrig. Was dann üblicherweise entfällt: individuelle Analyse, eigene Textarbeit, technische Umsetzung und ein Bericht, der über Werkzeugausgaben hinausgeht.

Das ist nicht zwingend unseriös – es ist nur ein anderes Produkt. Die Frage lautet: Wie viele Stunden stecken drin, und wer leistet sie?

Wie sich ein Budget begründen lässt

Über den Wert einer Anfrage. Wenn eine Anfrage im Schnitt einen bestimmten Deckungsbeitrag bringt und aus hundert Besuchern zwei Anfragen entstehen, lässt sich ausrechnen, was ein zusätzlicher Besucher wert ist – und wie viel Aufwand sich rechnet. Ohne diese Zahl ist jedes Budget geraten.

Zur Abrechnungsform

Festpreis vor Projektstart schützt den Auftraggeber vor Aufwandsüberraschungen. Stundensätze allein sagen wenig, weil Stunden nichts über das Ergebnis aussagen. Eine anteilige Vergütung am Umsatz ist im SEO selten praktikabel, weil die Zurechnung nicht sauber möglich ist.