Angebote im SEO sind schwer zu vergleichen, weil Leistungen unterschiedlich benannt und unterschiedlich tief beschrieben werden. Vergleichbarkeit lässt sich herstellen.

Drei Fragen, die Angebote vergleichbar machen

  1. Wie viele Arbeitsstunden stecken darin? Auch wenn zum Festpreis abgerechnet wird – die Größenordnung ist nennbar.
  2. Wer leistet sie? Inhaber, angestellte Fachkraft, Werkstudent, ausgelagert?
  3. Was ist enthalten, was kostet extra? Texterstellung, technische Umsetzung, Bericht, Abstimmungstermine.

Positionen, die fehlen dürfen

Werkzeugabonnements, wenn die Search Console ausreicht. Wöchentliche Berichte, wenn monatlich genügt. Wettbewerbsanalysen im großen Stil, wenn die eigene Baustelle klar ist.

Positionen, die nicht fehlen dürfen

  • Eine Ausgangsanalyse – ohne sie ist jede Maßnahme geraten
  • Ein Bericht, der über Werkzeugausgaben hinausgeht
  • Eine benannte verantwortliche Person
  • Eine Regelung zur Übergabe am Ende der Zusammenarbeit

Warum der Monatspreis wenig sagt

Ein Angebot über 500 Euro mit zwei Stunden Arbeit ist teurer als eines über 1.500 Euro mit zehn Stunden. Der Stundenwert ist die einzige Größe, die sich vergleichen lässt – und sie steht in keinem Angebot, muss also erfragt werden.

Der Wert, der sich schwer beziffern lässt

Erfahrung mit vergleichbaren Projekten. Wer eine Shopware-Migration zum fünften Mal begleitet, macht Fehler nicht, die beim ersten Mal unvermeidlich sind. Das schlägt sich im Stundensatz nieder und rechnet sich trotzdem.

Was ein faires Angebot auszeichnet

Es sagt auch, was nicht enthalten ist, und es nennt die Grenze der eigenen Leistung. Ein Angebot, das alles abdeckt und nichts ausschließt, ist entweder unpräzise oder unrealistisch.