In vielen Projekten vermischen sich zwei Ebenen: die Entscheidung, was zu tun ist, und die Ausführung. Getrennt betrachtet wird vieles einfacher.
Was strategisch ist
- Welche Suchanlässe sollen bedient werden?
- Welche Seitenstruktur bildet das ab?
- Woran wird der Erfolg gemessen?
- Welches Budget steht zur Verfügung, und wofür?
- Welche Risiken werden ausgeschlossen – etwa gekaufte Verweise?
Diese Entscheidungen fallen selten und wirken lange. Sie gehören ins eigene Haus, auch wenn sie beraten werden.
Was operativ ist
- Texte schreiben und überarbeiten
- Technische Änderungen umsetzen
- Auszeichnung ergänzen
- Berichte erstellen
- Erwähnungen und Verweise erarbeiten
Das ist Fließarbeit und lässt sich gut extern vergeben – vorausgesetzt, die strategischen Festlegungen stehen.
Warum die Trennung hilft
Sie beantwortet die Frage, was ein externer Dienstleister leisten soll. Wer nur operative Arbeit vergibt, aber keine strategischen Festlegungen getroffen hat, bekommt Arbeit ohne Richtung – und wundert sich, dass nach einem Jahr nichts zusammenpasst.
Umgekehrt: Wer eine klare Strategie hat, kann operative Arbeit vergleichsweise günstig einkaufen und den Anbieter wechseln, ohne dass Wissen verloren geht.
Der Zwischenbereich
Eine Ebene liegt dazwischen: die Priorisierung. Welche der zwanzig sinnvollen Maßnahmen kommt zuerst? Diese Entscheidung braucht Fachwissen und Kenntnis des Geschäfts – sie fällt am besten gemeinsam, in einem monatlichen Termin.
Was das für die Auswahl bedeutet
Für rein operative Arbeit zählen Kapazität und Preis. Für die strategische Ebene zählt Erfahrung mit vergleichbaren Vorhaben – und die Bereitschaft, gegen den eigenen Umsatz zu beraten, wenn eine Maßnahme sich nicht rechnet.