In eigener Sache: Der Herausgeber bietet GEO-Beratung selbst an. Die folgenden Fragen sind so formuliert, dass sie auch dem eigenen Angebot gestellt werden können.
1. Wie messen Sie die Wirkung?
Gute Antwort: Fester Fragenkatalog, gleichbleibende Bedingungen, mehrere Systeme, jede Frage mehrfach, Protokoll im Wortlaut.
Stutzig machen sollte: ein Punktwert ohne offengelegte Berechnung.
2. Was können Sie zusagen?
Gute Antwort: Vorgehen, Berichte, Nachvollziehbarkeit – keine Nennungen und keine Positionen.
Stutzig machen sollte: jede Zusage über eine Nennung in einem bestimmten System.
3. Was unterscheidet Ihre GEO-Leistung von SEO?
Gute Antwort: Antwortstruktur, Autorenprofile, Crawler-Freigaben, Stichprobenmessung – ein überschaubarer Zusatz.
Stutzig machen sollte: eine Maßnahmenliste, die sich nicht von einem SEO-Angebot unterscheidet, bei deutlich höherem Preis.
4. Wie gehen Sie mit AI-Crawlern um?
Gute Antwort: Prüfung der robots.txt, bewusste Entscheidung je Crawler, Hinweis auf den Zielkonflikt mit Trainingsdaten.
Stutzig machen sollte: wenn das Thema nicht bekannt ist.
5. Was ist eine llms.txt wert?
Gute Antwort: Kostet wenig, schadet nicht, kein belegter Wirkungsnachweis.
Stutzig machen sollte: die Darstellung als zentraler Hebel.
6. Was tun Sie, wenn eine falsche Angabe über uns kursiert?
Gute Antwort: Richtige Angabe an zurechenbarer Stelle veröffentlichen, möglichst mit Rückverweis von fremden Seiten; Hinweis, dass es keine direkte Korrekturmöglichkeit gibt.
Stutzig machen sollte: die Behauptung, man könne das melden und korrigieren lassen.
Ein letzter Prüfstein
Fragen Sie nach einem Fall, in dem eine Maßnahme nicht gewirkt hat. Wer nach Jahren im Feld keinen nennen kann, hat entweder nicht gemessen oder antwortet nicht ehrlich.