Der übliche Seitenaufbau führt hin: Einleitung, Kontext, Argumentation, Ergebnis. Für Sprachmodelle ist das die falsche Reihenfolge – und für überfliegende Leser auch.

Der Aufbau, der funktioniert

  1. Antwort. Zwei bis vier Sätze, die die Hauptfrage vollständig beantworten, ohne Rückbezug.
  2. Kernaussagen. Drei bis fünf Stichpunkte, jeder für sich verständlich.
  3. Ausführung. Der eigentliche Text, gegliedert nach Teilfragen.
  4. Häufige Fragen. Abgeleitete Fragen, die eigene Antwortabsätze rechtfertigen.

Jeder dieser Bausteine ist ein potenzieller Übernahmekandidat. Ein durchgeschriebener Fließtext ist es nicht.

Was zu jedem Abschnitt gehört

  • Eine Zwischenüberschrift, die eine Frage oder eine Aussage enthält – nicht „Grundlagen"
  • Ein erster Satz, der die Aussage des Abschnitts vorwegnimmt
  • Konkrete Angaben statt Beschreibungen von Konzepten

Die vier häufigsten Fehler

Pronomen ohne Bezug. „Das führt dazu, dass …" – herausgelöst unverständlich.

Ergebnis am Ende. Wer die Antwort in den letzten Absatz legt, macht die Seite für Überfliegende und für Maschinen unbrauchbar.

Fehlendes Datum. Ohne Prüfdatum ist ein Text entweder aktuell oder veraltet – man weiß es nicht.

Kein benannter Autor. Die Aussage bleibt zurechenbar an niemanden.

Die Auszeichnung

Strukturierte Daten als verknüpfter Graph: Seite gehört zur Website, Beitrag hat einen Autor, Autor arbeitet für eine Organisation. Wichtig ist, dass keine leeren Felder ausgegeben werden – eine leere Angabe behauptet etwas, das es nicht gibt.

Der angenehme Nebeneffekt

Dieser Aufbau ist für Leser besser. Wer überfliegt, findet die Antwort sofort; wer vertiefen will, liest weiter. Der Aufwand zahlt zweimal – das ist bei GEO-Maßnahmen die Ausnahme, nicht die Regel.