In eigener Sache: Der Herausgeber ist selbst Anbieter im beschriebenen Markt. Deshalb keine Anbieterbewertung, sondern eine Typologie.
Die vier Angebotstypen
1. Umbenanntes SEO
Bekannte Maßnahmen unter neuem Namen, ohne eigenständige GEO-Bestandteile. Erkennbar daran, dass die Maßnahmenliste sich nicht von einem SEO-Angebot unterscheidet. Nicht wertlos – die Maßnahmen wirken –, aber der Aufpreis ist nicht begründet.
2. Werkzeugweiterverkauf
Ein Abonnement für ein Sichtbarkeitswerkzeug plus monatlicher Bericht. Der Wert hängt vollständig daran, ob jemand die Zahlen interpretiert und Maßnahmen ableitet. Ohne diesen Teil ist es ein weitergereichtes Abonnement.
3. Redaktionelle Nacharbeit
Antwortabsätze, Autorenprofile, Auszeichnung, Crawler-Freigaben, dazu eine Stichprobenmessung. Das ist der Kern dessen, was GEO tatsächlich ausmacht – und der Typ, bei dem der Aufpreis begründbar ist.
4. Versprechen ohne Grundlage
Zugesagte Nennungen, garantierte Positionen in bestimmten Systemen, Punktwerte ohne offengelegte Berechnung. Erkennbar an Zusagen, die niemand einhalten kann.
Was ein begründetes Angebot enthält
- Eine Ausgangsmessung mit dokumentiertem Fragenkatalog
- Konkrete redaktionelle Maßnahmen mit Umfang
- Prüfung und Anpassung der Crawler-Freigaben
- Berichte, die Antworten im Wortlaut enthalten
- Eine ausdrückliche Aussage darüber, was nicht zugesagt werden kann
Zur Preisfrage
Wenn SEO ohnehin läuft, ist der Zusatz überschaubar: im Wesentlichen redaktionelle Nacharbeit und die Messung. Ein Aufschlag in der Größenordnung eines zweiten vollständigen Budgets ist begründungsbedürftig – die Nachfrage nach den GEO-spezifischen Bestandteilen klärt das schnell.
Der Zustand des Marktes
Er ist jung und unsortiert. Belastbare Vergleichsdaten zwischen Anbietern gibt es nicht, weil niemand über eine anerkannte Messgröße verfügt. Das gilt auch für dieses Angebot – wer eine unabhängige Einschätzung braucht, sollte mehrere einholen.