Im Handwerk beginnt die Arbeit unspektakulär: Name, Anschrift und Telefonnummer müssen überall im Netz identisch sein. Diese eine Maßnahme bringt regelmäßig mehr als alles, was danach kommt – und wird fast immer übersprungen. Danach folgen ein volls…
GEO und SEO für lokale Betriebe
Für lokale Betriebe hat sich die Ausgangslage doppelt verschoben. Neben der Suche bei Google beantworten Sprachmodelle inzwischen auch Fragen wie „Wer macht in meiner Gegend …" – und ziehen ihre Antwort aus ganz anderen Quellen als der Kartendienst.
Was in KI-Antworten anders zählt
Google Maps stützt sich stark auf Entfernung, Unternehmensprofil und Bewertungen. Sprachmodelle stützen sich auf Text: Branchenverzeichnisse, Presseerwähnungen, Vereinsseiten, Foren, die eigene Website. Ein Betrieb mit gepflegtem Unternehmensprofil, aber ohne Textspuren im Netz, kommt in der einen Welt vor und in der anderen nicht.
Die Reihenfolge, die sich bewährt hat
- Einheitliche Angaben zu Name, Anschrift und Telefonnummer überall im Netz – die unspektakulärste und wirksamste Maßnahme
- Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen, einschließlich Leistungen
- Eigene Seiten je Leistung und Einzugsgebiet, mit echtem Inhalt statt ausgetauschten Ortsnamen
- Einträge in relevanten Verzeichnissen und lokalen Medien
- Bewertungen systematisch einholen und beantworten
Die Grenze
Bei sehr kleinen Einzugsgebieten ist der mögliche Zugewinn begrenzt – dort entscheiden Empfehlung und Erreichbarkeit mehr als jede Auszeichnung. In solchen Fällen ist die ehrliche Antwort, das Budget in ein gepflegtes Unternehmensprofil und schnelle Erreichbarkeit zu stecken statt in eine laufende Betreuung.
Branchen in Lokal
Gastronomie und Hotellerie werden stark über Empfehlungsfragen gefunden – „Wo kann man in X gut …" –, und genau solche Fragen landen zunehmend bei Sprachmodellen. Deren Antwort stützt sich auf Text: Bewertungsportale, Blogbeiträge, lokale Presse, di…